FRANSAWÄDLA 2017-10-08T13:14:59+00:00

Project Description

Fransawädla

Mit dem Fransawädla läutet der Gruoler Narrenverein am Vorabend des Dreikönigstages die Fasnet ein.

Nachdem die Häskontrolle erledigt war, trafen sich die Narren im Saalbau, wo es für über 50 Fasnetsteilnahmen Butzbleche in Silber für Daniel Simen (57) und Tim Edbauer (51) gab. Butzbleche in Bronze für mehr als 25 Teilnahmen gingen an Fabio Pfister (31), Rosmarie Burger und Carolin Kränzler (beide je 29) sowie an Stefanie Stifel (26).

Außerdem tauften die Walpurga-Hexen zwölf neue Hexen. Einen Scheck über 300 Euro überreicht zudem Narrenchef Matthias Flaiz und sein Stellvertreter Martin Welte an die Vorsitzende der AMSEL-Kontaktgruppe Zollernalb.

Beim Fransawädla, der so genannten Häskontrolle des Narrenvereins Gruol zum Auftakt der Fasnet, hatten die Vorstandsmitglieder Wolfgang Mauthe sowie Narrenchef Reiner Schulian nichts an Maske, Häs und den weiteren Utensilien des Fransenbutzen und Feger auszusetzen. Foto: Wilfried Selinka

Bereits am Vorabend von Dreikönig haben die Walpurga-Hexen ihr Häs gelüftet. So trafen sich die Hexen in den einzelnen Häusern und wurden dort von Ausschussmitgliedern zum Häsauslufta abgeholt. Nachdem alle Hexen eingesammelt waren, ging es in einer zur Fasnetshalle umgebauten Scheune die Post ab. Am Samstag hängten die Hexen in den Hauptstraßen die Fasnetsbändel auf und stellten in der Kreuzstraße den traditionellen Hexenbaum.

Am Samstag inspizierten dann die Oberen des Narrenvereins beim Fransawädla in den Häusern der Aktiven, ob das Häs der Fransenbutzen und Feger für die kommende Fasnet in Ordnung ist. Sie nehmen es dabei ganz genau, denn nur mit einem ordentlichen Häs, kompletter Maske und den vollständigen Utensilien, wie Narrenschere und weiße Handschuhe, darf der Gruoler Narr auf die Straße.

Nach erfolgter Häskontrolle strömten alle Aktiven im Häs der „Krone“ zu, wo die Schdonza-Bätscher bewirteten und bei feucht-fröhlicher Stimmung mit Barbetrieb der Fasnetsauftakt 2012 begossen wurde. Dabei gab Narrenvater Reiner Schullian die Termine für die kommende Fasnet bekannt.

An eigenen Veranstaltungen ragt dabei der zum vierten Mal im Löwensaal veranstaltete Hexenball der Walpurga-Hexen heraus, der bereits am kommenden Samstag, 14. Januar, allerlei närrisches Volk auf die Beine bringt. Besucht wird am Sonntag, 15. Januar durch die Fransenbutzen der Jubiläumsumzug zum 60. Geburtstag der Krattenmacherzunft in Mühringen. Am 21./22. Januar sind die Hexen und Butzen im badischen Herbolzheim zu Gast.

Gemeinsam werden auch die Wasserköpfe in Bad Imnau zum 50-jährigen Bestehen des Narrenvereins am 28. und 29. Januar besucht. Die Walpurga-Hexen sind zudem am 4., 10. und 11. Februar bei den Nachtumzügen in Rangendingen, Harthausen und im benachbarten Stetten anzutreffen. Gemeinsam geht es dann am Sonntag, 12. Februar, zum Umzug nach Dettingen.

Bei den meisten Umzügen werden die Narren von der Lumpenkapelle Schdonza-Bätscher, in Bad Imnau und Dettingen vom Musikverein Bittelbronn begleitet. Auch die Tanzgarden sind natürlich öfters mit von der Partie oder besuchen eigene Showtanzabende.

Die eigentliche Hausfasnet beginnt am Auseliga, 16. Februar, mit dem traditionellen Sammeln und der Schulkinderbefreiung. Nachmittags ist Kinderumzug mit anschließender Kinderfasnet im Saalbau Löwen und abends Fleckafasnet.

Der Fasnetsamstag bringt den großen Fasnetsball mit Programm. Am Fasnachtssonntag geht es zum Umzug nach Weildorf. Der Haupttag der Gruoler Fasnet ist der Fasnetsmontag. Dieser beginnt mit Fasnetstreiben im Ortskern, wobei im Zelt die Musikkapelle Gruol aufspielt. Um 13.30 Uhr beginnt der große, bunte Fasnetsumzug mit zahlreichen Wagen und Hästrägern auswärtiger Narrenzünfte.

Die Fasnet 2012 wird am Fasnetsdienstag, 21. Februar, mit einem Fackelumzug mit der einheimischen Musikkapelle und dem anschließenden Fasnetverbrennen zu Grabe getragen. Anschließend ist Kehraus im Saalbau Löwen.